Musik und Musikkultur haben in Deutschland einen ganz besonders hohen Stellenwert, besonders die klassische Musik. Es gibt weltweit wohl kaum ein anderes Land, das sich mit einer solch hohen Dichte an Musikschulen, Konzerten und anderen musikalischen Veranstaltungen präsentiert.

Klassische Musik

Wer kennt sie nicht, die großen Namen von Komponisten wie Bach, Brahms, Beetvonen, Händel, Mozart, Strauss und Wagner? Von den „Strauss“ gibt es zwei, einen aus Österreich (Johann) und einen aus Deutschland (Richard). Bei Mozart gehen die Meinungen etwas auseinander. Die Österreicher behaupten, er sei Österreicher gewesen und die Deutschen genau das Gegenteil. Nun, genau genommen war er Salzburger, da seinerzeit die räumliche Aufteilung in Deutschland und Österreich noch nicht gab. Allerdings war er deutschsprachig, was viele zu der Annahme verleitet er sei Deutscher gewesen. Deutsche, klassische Musik genießt international hohes Ansehen, so ist es auch kein Wunder, dass immer wieder ganz hervorragende, deutsche Musiker und Sánger zu Weltrum gelangen.

Unterhaltungsmusik

Was die Unterhaltungsmusik wie Pop, Rock, Punk, Hip Hop, Reggae, Rap, elektronische Musik, usw. angeht, bietet der deutsche Musikmarkt einfach alles, was das Herz eines Musikfans höher schlagen lässt. Zu jedem erdenklichen Musik-Genre gibt es zahllose Gruppen und Einzelinterpreten. Das große, deutsche Problem ist dabei allerdings die eigene Sprache. Sie wirkt sehr hart und ist daher weniger gut „singbar“, wenn es sich nicht gerade um Kirchenlieder oder Volksmusik handelt. Zu internationaler Bekanntheit bzw. Erfolg schaffen es daher in der Regel nur Musikbands oder einzelne Interpreten, die auf Englisch singen, oder nur instrumentale Musik produzieren. Beispiele für weltbekannte, auf Englisch singende Bands sind „The Scorpions“ oder „Tokio Hotel“, und für instrumentale Musik der Komponist „Hans Zimmer“, der Weltruhm durch seine Filmmusik erlangt hat.